pianist
|
JOHANNES BRAHMS Sonate Nr. 1 C-Dur op.1 Sonate Nr. 2 fis-Moll op. 2 Scherzo es-Moll op. 4 Tilman Krämer, Klavier Coviello Classics COV 50913 |
|
Hörbeispiel: Sonate Nr. 1 op. 1 C- Dur, Allegro Bitte installieren Sie Flash, um den Audioplayer zu benutzen. |
|
| CD Besprechungen |
|
| [...] Beeindruckend ist auch, wie Tilman Krämer die formal nicht leicht
zu verstehenden und mit etwa dreißig Minuten recht ausladenden frühen
Sonaten dramaturgisch bewältigt. Jeder Satz in sich ist schlüssig
disponiert und in die architektonische Gesamtanlage eingebettet. Alles
hat einen nicht abreißenden Spannungsbogen. Selten hat man den frühen
Klavierwerken von Brahms so gebannt gelauscht. ganzen Artikel lesen [...] Tilman Krämer erweist sich als ein Musiker von gehörigem Temperament. Dass er nicht nur energisch zupacken kann, sondern sich auch auf die zarten Töne versteht, offenbart seine klangsensibel und organisch gestaltet Überleitung zum Seitenthema im Kopfsatz von op. 1. Im folgenden Andante überzeugt Krämer mit farbenreichem Spiel und fein dosierter Agogik. ![]() ganzen Artikel lesen [...] Unwirsch, mit dem richtigen Affekt in Bezug auf das Drängende und das hochromantische Moment des jungen Brahms, gestaltet Krämer die 1. Sonate mit Kraft, faszinierendem Sinn für das thematisch so durch die Sätze hinweg in einem gegossene Werk genau richtig. [...] Eine wunderbare Einspielung der Sonaten. ![]() ganzen Artikel lesen [...] Er weiß durchaus mit der großen Pranke zuzugreifen, lässt es norddeutsch kantig aufrauschen. Doch bei aller Donnerlust bleibt sein Spiel subtil und durchsichtig, über das Ungefügte dieser frühen Werke spielt Krämer nicht hinweg, es wird für ihn Ausgangspunkt einer dennoch geschliffenene, rhetorisch vielgestaltigen Deutungsart. [...] ganzen Artikel lesen [...] Ein natürliches Klangbild des modernen Flügels findet sich ebenso selten wie eine schlüssige Interpretation- bei Krämer bekommt der Hörer beides. Eleganz, Genauigkeit und Klangsinn sind nicht die schlechtesten Mittel, diesen Stücken beizukommen und auf ihre unterschätzten Qualitäten hinzuweisen. [...] ganzen Artikel lesen [...] Jugendlich entschlossen und bereits wohl durchdacht sind Johannes Brahms’ frühe Werke – das hört man besonders gut, wenn Tilman Krämer am Flügel sitzt, ein Gleichgesinnter, der diesen Tonfall wunderbar trifft. [...] ganzen Artikel lesen [...] Je öfter man ihr lauscht, in Krämers Annäherung an Brahmsens pianistisches Frühwerk hineinhört, desto "ohrenfälliger" wird seine hohe Musikalität, wie sie sich in den Mittelsätzen äußert, zumal in den Andantes der Sonaten op.1 und op. 2. Womit Krämer im übrigen auch ganz nah am hochromantischen Nervzentrum von Brahms’ Musik liegt
[...] Krämer bringt Vieles mit, was einen guten Brahms-Interpreten auszeichnet: "Gehorsam" gegenüber den Spielanweisungen (kein Ritardando zuviel!), kernige Tiefe, einen klugen Sinn für Polyphonie, für Mittelstimmen und eine Binnenspannung der musikalischen Linien zwecks Zusammenhalt der Phrasen. Das passt wunderbar[...] ganzen Artikel lesen [...] Following his critically acclaimed first Brahms release in 2006, Tilman Krämer brings together the piano sonatas 1 & 2, coupled with the delightfully forceful tones of the Scherzo. This release will undoubtedly receive the plaudits from the musical press, as did his first release – “…. it has been a long time since I have heard Brahms with such nuances”
[...] Dass diese Musik auch heute packt und hinreißt, als sei sie gerade erst geschrieben worden, verdanken wir bei dieser Einspielung dem Pianisten Tilman Krämer, der auf dem großen Konzertflügel ein eindrucksvolles Zeugnis seiner Interpretationskunst ablegt. Ihm gelingt es, mit den Qualitäten des modernen Instruments die quasi-orchestrale Farbigkeit der Musik herauszuarbeiten und dabei den volumenstarken Klang immer geschmeidig und transparent zu halten. [...] ganzen Artikel lesen |
[...] Die beiden ersten Sonaten und das Scherzo erklingen kraftvoll, sonor und leidenschaftlich intensiv, aber auch mit viel Wärme und Gefühl, was uns direkt in Brahms´ romantische Seele zu führen scheint. Das klangmassive Spiel der schnellen Sätze schließt Kantabilität nie aus und sorgt so immer wieder für ganz besonders packende Momente. [...]![]() Supersonic Award 2010 ganzen Artikel lesen [...] Dieser Pianist verfügt über eine selten gewordene Fülle an künstlerischen Möglichkeiten, verbunden mit der noch selteneren Fähigkeit, ihren Einsatz genau abzuwägen. Schwer vorstellbar, dass sich Johannes Brahms unter dem Eindruck von Krämers Spiel nicht mit seinen Jugendwerken ein wenig ausgesöhnt hätte. ganzen Artikel lesen [...] Hier spielt jemand, der sich lange und intensiv mit der Musik beschäftigt hat und dazu in der Lage ist, seine Erkenntnisse in Töne umzusetzen. Jemand, der sich in den Komponisten hineinversetzt hat und sich ganz offensichtlich voll mit der Musik identifiziert. Das Ergebnis: ein mitreissender, gefühlvoller und intelligent gestalteter Brahms, wie man ihn selten gehört hat. [...]
[...] Tilman Krämer hat das Stück nebst der Brahms- Sonate fis- Moll op. 2 aufgenommen. Mit herrlichen Una Corda Effekten und kluger Tempogestaltung gibt er den Schönheiten der Musik Raum
[...] Und wieder fasziniert jene Mischung aus kontemplativer Versenkung und akribischer Klanggestaltung, aus tiefer Konzentration und natürlichem Spielfluss, wie sie bereits der ersten Brahms-CD zueigen war. Tilman Krämer stehen – und das ist keineswegs selbstverständlich – alle manuellen Voraussetzungen zur Verfügung, um die orchestrale Pracht der frühen Brahmsschen Sonaten hervorzukehren. [...]
[...] Mit dieser weiteren Brahms-CD bringt sich Tilman Krämer erneut als Pianist ins Gespräch, der dieses gewaltige Klavierwerk auf faszinierende Weise durchleuchtet und klanglich zum Glühen bringt. Eingespielt hat er die Sonate Nr. 1 C-Dur op. 1, die Sonate Nr. 2 fis-moll op. 2 sowie das Scherzo es-moll op. 4. [...] ganzen Artikel lesen [...] Ernst und konzentriert ist auch das Klavierspiel des Pianisten Tilman Kraemer, der seit zwei Jahren an der Freiburger Musikhochschule lehrt. Deutsche Romantik scheint seine Passion zu sein, denn nach Schumann und Mendelssohn hat er jetzt ganz aktuell seinen inzwischen zweite CD mit Werken von Johannes Brahms veröffentlicht, die beiden Klaviersonaten op.1 und 2 und das Scherzo in es-Moll op.4. Tilman Krämer spielt dieses eigenwillige Scherzo so energisch und zupackend, dabei klanglich so ausgewogen, wie es sich Brahms besser wohl kaum hätte denken können."
[...]The short Scherzo Op. 4 makes a fine conclusion to a well-filled disc which should certainly enhance the reputation of this quite brilliant pianist [...]
[...] Berückend sind dabei Klarheit und Transparenz seines Spiels, welches die komplexe satztechnische Struktur klar erkennen lässt. Der Zuhörende durchläuft bei Brahms’ beiden ersten Sonaten Opus 1 und Opus 2 eine unerschrockene Achterbahnfahrt der Gefühle. Die emotionale Qualität lässt in Dichte und Intensität niemals nach und der vitale Gehalt der Musik berührt unmittelbar. [...]
|